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News
Pinzgauer Lokalbahn: Triebwagen (Lokomotive D13)
in Piesendorf in Brand

Ein Triebwagen (Lokomotive D13) der Pinzgauer Lokalbahn geriet am Montagnachmittag an der Bahnhaltestelle Walchen in Piesendorf (Pinzgau) in Brand. 16 Fahrgäste befanden sich zu diesem Zeitpunkt in den Waggons. Sie blieben unverletzt, teilte die Polizei am Abend in einer Aussendung mit.

Wie die Feuerwehr Piesendorf auf ihrer Homepage  berichtete, wurden die Einsatzkräfte kurz vor 13.30 Uhr alarmiert. In der Diesellok einer Garnitur der Pinzgauer Lokalbahn war ein Brand im Maschinenraum ausgebrochen. Die Feuerwehrleute mussten unter schwerem Atemschutz vorrücken. Mittels Schaum- und Hochdruckrohren konnten die Flammen rasch gelöscht werden. Anschließend wurden weitere Glutnester mit Hilfe einer Wärmebildkamera ausfindig gemacht und ebenfalls gelöscht.

Keine Verletzten bei Brand in Piesendorf

Die 16 Fahrgäste, die sich in den Waggons befanden, sowie der Lokführer und die Zugbegleiterin konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Der Lokführer gab gegenüber der Polizei an, dass er gerade in Richtung Krimml unterwegs gewesen sei, als auf Höhe der Haltestelle Walchen, die Zugmaschine plötzlich zwei ruckartige Bewegungen gemacht habe. Unmittelbar danach habe er Rauch bemerkt und eine Notbremsung eingeleitet. Über die genauere Ursache ist bis dato nichts bekannt.

Die Feuerwehr Piesendorf war mit 19 Mann im Einsatz. Die Sanitäter des Roten Kreuz und ein Notarzt konnten ohne Versorgung wieder abrücken. Zusätzlich waren noch sechs Polizeibeamte vor Ort.

Quelle: Salzburg 24.at / 19.02.2018

Silbernes Verdienstzeichen des Landes OÖ für FH-Departmentleiter
Otfried Knoll

Hohe Auszeichnung für Engagement im Bahnwesen

Silbernes Verdienstzeichen des Landes OÖ für FH-Departmentleiter Otfried Knoll

In Anerkennung und Würdigung seines Engagements für Bahnprojekte in Oberösterreich erhielt Otfried Knoll, Leiter des Departments Bahntechnologie und Mobilität an der Fachhochschule St. Pölten, das Silberne Verdienstzeichen des Landes OÖ durch Landeshauptmann Thomas Stelzer.

St. Pölten, 07.02.2018 – Für ihr Engagement für ihre Mitmenschen, MitarbeiterInnen und die Gemeinschaft überreichte Landeshauptmann Thomas Stelzer 15 verdienten Personen eine Landesauszeichnung im Linzer Landhaus. Einer der Ausgezeichneten ist Otfried Knoll.

Otfried Knoll, gebürtiger Wiener, war langjähriger Betriebsleiter der Stern & Hafferl Verkehrsgesellschaft in Gmunden. In dieser Funktion und später als Konsulent des Unternehmens hat er die Zukunftskonzepte für die von Stern & Hafferl betriebenen Bahnen erstellt und ihre erfolgreiche Umsetzung begleitet. Ausgezeichnet wurde Knoll überdies unter anderem für seine Initiative zur Verlängerung der Linzer Pöstlingbergbahn bis ins Zentrum von Linz, die Verlängerung der Traunseebahn und deren Zusammenschluss mit der Gmundner Straßenbahn sowie für seine umfangreiche Publikationstätigkeit.

Ausgezeichnete Projekte auch in Niederösterreich

Otfried Knoll hat auch mehrere große niederösterreichische Eisenbahn- und Verkehrsprojekte initiiert und deren Umsetzung begleitet, darunter die Wieselzüge und -Busse, Salamander-Zahnradbahn, Wachaubahn, Waldviertelbahn und Mariazellerbahn. Für diese Projekte wurde Otfried Knoll bereits 2016 vom damaligen Landeshauptmann Erwin Pröll mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich ausgezeichnet. Knoll ist seit 2005 Träger der Verdienstmedaille in Gold der Stadt Gmunden und seit 2000 des Tourismus-Oscar der Ferienregion Traunsee. 2016 wurde ihm der VCÖ-Mobilitätspreis OÖ verliehen.

Knoll leitet an der FH St. Pölten das Department Bahntechnologie und Mobilität, die Studiengänge Bahntechnologie und Management von Bahnsystemen (Master) und Bahntechnologie und Mobilität (Bachelor) sowie die Weiterbildungslehrgänge Europäische Bahnsysteme und das Domain Excellence Program für die Firma Frequentis. Von 1997 bis 2010 war Otfried Knoll Geschäftsführer und Betriebsleiter der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft mbH NÖVOG und in dieser Funktion auch Mitglied des Entwicklungsteams für die Eisenbahnstudiengänge der FH St. Pölten, die er seit 2013 leitet. Von 2004 bis 2007 war Otfried Knoll Mitglied des Aufsichtsrats der ÖBB Personenverkehr AG, mit seiner Firma „Knoll Traffic & Touristic Solutions“ berät er Unternehmen und Gebietskörperschaften im Verkehrsbereich. Knoll ist auch langjähriger Obmann des Vereins Pro Gmundner Straßenbahn.

Quelle: FH - St. Pölten / 08.02.2018

Die Zillertalbahn fährt mit Wasserstoff in die Zukunft

Visualisierung der Designstudie des ersten weltweiten Schmalspurbahn Wasserstoffzuges. Tirols LH Günther Platter und LHStv Josef Geisler (2. und 3. von li.) stehen wie auch die beiden ZVB-Vorstände Helmut Schreiner (li.) und Wolfang Stöhr (re.) hinter dem visionären Projekt. Fotos Zillertaler Verkehrsbetriebe.

Die Würfel sind gefallen. Die Zillertalbahn soll in Zukunft als erste Schmalspurbahn der Welt mit Wasserstoff fahren. Diese Entscheidung hat der Aufsichtsrat nach eingehender Variantenprüfung getroffen und LH Günther Platter und LHStv Josef Geisler präsentiert.

„Ja, wir betreten mit der Umrüstung der Zillertalbahn vom Dieselbetrieb auf Wasserstoff Neuland. Doch wer in Zukunft dabei sein will, muss neue Wege gehen und Visionen in die Realität umsetzen“, ist der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Zillertaler Verkehrsbetriebe (ZVB), Franz Hörl, überzeugt. Geht alles nach Plan, soll der Regelbetrieb bereits im Jahr 2022 aufgenommen werden. Der Fahrplan bis dorthin ist sportlich. Vom Test eines Prototyps bis hin zur Ausschreibung der Triebwagen und dem Aufbau der Wasserstoff-Produktionsanlage muss noch viel passieren.

„Die belastende Verkehrssituation ist nicht mehr tragbar für unser Land. Indem das Zillertal nun die Initiative für dieses visionäre und international einzigartige Projekt ergreift, wird es ein glänzendes Vorbild für die Vereinbarkeit von umweltfreundlicher und moderner Mobilität und nachhaltigem Tourismus – nicht nur für Tirol und den gesamten Alpenraum, sondern für die ganze Welt“, gratuliert LH Platter den Verantwortlichen zu dieser Entscheidung.

Zillertal setzt auf regionale Ressource

800.000 Liter Diesel – das sind fast 30 Lkw-Tankzüge – verbraucht die Zillertalbahn pro Jahr. Zudem emittiert die Bahn jährlich 2.160 Tonnen CO2. Dass die Zukunft nicht im Diesel liegt, war klar. Also fiel die Entscheidung zwischen einem Oberleitungs- und dem wasserstoffelektrischen Betrieb. „30 Prozent der in Tirol erzeugten Wasserkraft kommen aus dem Zillertal. Wir haben neun Wasserkraftwerke und fünf Speicherseen. Es liegt nahe, diese regionale Ressource zu nutzen“, unterstützt auch LHStv Josef Geisler das innovative Vorhaben. Nicht zuletzt weil die Möglichkeit besteht, den Wasserstoff vor Ort herzustellen. Wasserstoff entsteht mittels Elektrolyse aus Wasser sowie Strom aus Wasserkraft. Die für die Wasserstoff-Herstellung benötigte Energie könnte zu Schwachlastzeiten günstig bereitgestellt werden.

Von der Schiene auf die Piste

„Die Umrüstung der Zillertalbahn auf grünen Wasserstoff ist nicht nur ein Beitrag zur Energieautonomie, sondern wird auch Veränderungen in der Mobilität im Zillertal bringen“, ist Geisler überzeugt. Die Zillertalbahn ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs und wird als solches gemeinsam mit den Verbesserungen auf der Straße zu einer Entlastung im Tal führen. Essentiell ist dabei auch die projektierte Anbindung der Skigebiete an die Zillertalbahn. „Von der Schiene auf die Piste wird sich nur dann spielen, wenn wir Bahnhof und Talstationen zusammenbringen.“

Sportlicher Fahrplan

Die künftige Wasserstoffbahn wird der S-Bahn im Inntal, vor allem was die Beschleunigung betrifft, um nichts nachstehen“, freut sich ZVB-Vorstand Helmut Schreiner auf eine leistungsfähige Bahnverbindung von Jenbach nach Mayrhofen. Bis alles auf Schiene ist, müssen noch die Finanzierung in trockene Tücher gebracht und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt werden. Die neue Wasserstoffbahn wird inklusive der notwendigen Infrastruktur rund 80 Millionen Euro an Investition erfordern. Die Fahrzeuge haben eine technische Nutzungsdauer von 30 Jahren. Von Seiten des Landes Tirol gibt es jedenfalls die größtmögliche Unterstützung für dieses zukunftsweisende Projekt.

Quelle: Pressemeldung Zillertalbahn

Ybbstalbahn wieder benachteiligt - NÖVOG gegen Ybbstalbahn und Dampf

Ybbstalbahn wieder benachteiligt - was haben die Ybbstaler getan, dass nun nicht einmal das ehrenamtlich erhaltene Kulturerbe, die 122 Jahren alte Dampflok, einmal kurz in Betrieb gezeigt werden darf.

- heute platzte die Bombe bezüglich Ybbstalbahn !

NÖVOG hat Vorstellung der historischen Dampflok am Heiligen Abend auf der Citybahn nun überraschend verhindert !
Eine traurige Christkindlgeschichte über Eisenbahn, Kulturerbe und Ehrenamt in N.Ö. !

Eine Zusammenfassung über die Vorgänge auf der Citybahn Waidhofen / Ybbs zeigt dieser aktuelle Blog: https://piaty.blog/2017/12/13/ausgedampft/

Die Frage nach den Hintergründen konnte nicht gelöst werden. Ob die NÖVOG oder die N.Ö. Politik als Verhinderer gesehen werden muß werden die Betroffenen vielleicht auf Journalistenfragen beantworten.

Verantwortlich für die NÖVOG: Geschäftsführer Dr. Gerhard Stindl 02742 360 990

Politisch verantwortlich: Landesrat Mag. Karl Wilfing und LHFr Mag. Mikl Leitner.

Bitte lesen Sie  auch diesen Blog durch, er zeigt was geplant war und welche große ehrenamtliche Arbeit seit 45 Jahren im Ybbstal zum Thema Eisenbahn noch immer geleistet wird: https://piaty.blog/2017/12/10/eine-probefahrt/

... denn dann verstehen Sie die Enttäuschung der Eisenbahnfreunde sicher auch.

Quelle: Piatny / 14.12.2017

Run auf Modellbau-Messe

Laut Messebericht gab es am ersten Tag der Eröffnung einen Messeran auf die Modellbau, Vienna Train, Ideen und Lebenslustmesse. Rund 30.000 Besucher stürmten am 26.10.2017 die Ausstellungshallen. Darunter in diesem Jahr sehr auffallend auch wieder junges Publikum.
Ebenso wurde die Veranstaltung seitens der Messe verbessert und die Hallen sehr gut gestaltet.

Es dürfte einen neue Messerekord geben in diesem Jahr. Dazu noch können Sie mit nur einem Ticket alle Messen besuchen!

Quelle: RMG / 27.10.2017

Raiffeisen übernimmt wieder Modelleisenbahn

Der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) wird wieder Eigentümer der Modelleisenbahn Gruppe mit ihren Marken Roco und Fleischmann. Der Münchner Unternehmensberater Roland Edenhofer, der knapp 95 Prozent an der Holding besitzt, gibt seine Anteile an die Hausbank ab.

Die entsprechende Prüfung durch die Bundeswettbewerbsbehörde sei bereits abgeschlossen, teilte die Modelleisenbahn Holding am Montag mit. Edenhofer wird sich sowohl als Eigentümer als auch als Geschäftsführer aus der Gruppe zurückziehen.

Er sei Mitte 2015 in die Geschäftsführung zurückgekehrt, um als Interimsmanager in einer schwierigen Lage für neue Strukturen zu sorgen. Inzwischen habe man den Umsatz zweistellig steigern können, die Verschuldung durch ein Insolvenzplanverfahren bei der deutschen Tochtergesellschaft Fleischmann maßgeblich reduziert und eine neuen Produktionsstandort in Vietnam mit bereits 130 Mitarbeitern aufgebaut. Daher sei jetzt der richtige Augenblick, um auch das Engagement als Eigentümer zu beenden.

Bewegte Geschichte seit der Jahrtausendwende

Nach 40 Jahren im Besitz der Gründerfamilie Rösler hat die Roco-Gruppe seit der Jahrtausendwende eine bewegte Geschichte: Im Jahr 2002 übernahm Peter Maegdefrau das Unternehmen, drei Jahre später schlitterte er in die Pleite. 800 Gläubiger mit Forderungen von 53 Millionen Euro blieben auf der Strecke. Maegdefrau kämpft seit damals gegen den Raiffeisenverband, weil ihn dieser ganz bewusst in Konkurs geschickt und dadurch enormen Schaden angerichtet habe.

Nach der Insolvenz wechselte Roco mehrere Male den Eigentümer. Zunächst übernahm der Raiffeisenverband Salzburg das Unternehmen selbst, verkaufte dieses dann dem Münchner Bauunternehmer Franz Josef Haslberger, der die Firma im Jahr 2011 wieder an Raiffeisen zurückverkaufte. Nur Monate später übernahmen drei Manager der Holding das Unternehmen, unter ihnen Edenhofer und Johannes Steinparzer, der die restlichen fünf Prozent hält.

750 Mitarbeiter und 49 Millionen Jahresumsatz

Die Modelleisenbahn Gruppe mit Sitz in Bergheim bei Salzburg ist mit den beiden Marken Fleischmann und Roco laut eigenen Angaben der europäische Marktführer im Segment Gleichstrom sowie die Nummer zwei für Modelleisenbahnen in Europa. Aktuell beschäftigt sie in fünf Ländern 750 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von 49 Millionen Euro.

Quelle: salzburg.orf / http://salzburg.orf.at/news/stories/2872488/

Ybbstalbahn-"Club 598" muss Gelände beim Waidhofner Bahnhof räumen

WAIDHOFEN. Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG kündigt Museumverein und verbannt ihn von Strecke.

Die letzte fahrtüchtige Dampflokomotive der k.u.k. Staatsbahnen "Yv.2", die 1896 für die Schmalspurbahn aus der Linzer Fabrik Krauss ausgeliefert wurde, parkt in einem Holzschuppen beim Waidhofner Bahnhof. Der Kessel des Museumsstücks bleibt schon längere Zeit kalt. Die Landesverkehrsgesellschaft NÖVOG, die die Ybbstalbahn von den ÖBB übernommen und bis auf einen Stadtbahnverkehr nach Gstadt eingestellt hat, teilte dem "Club 598" mit, dass auf der Trasse Dampfzugsonderfahrten "rechtlich nicht möglich" wären.

Jetzt aber kam es noch dicker für die Eisenbahnfreunde. "Man möchte uns als Museumsverein der Ybbstalbahn ganz von der Strecke weghaben und die Erinnerung an den ,Schafkäs-Express' tilgen", sagt "Club 598"-Obmann Siegfried Nykodem. Die NÖVOG als Liegenschaftsbesitzer des Schmalspurtraktes am Hauptbahnhof verlangt, dass die Eisenbahnhistoriker ihren Lokschuppen räumen und auch die auf toten Gleisen abgestellten Waggons wegschaffen.

"Wir sagen ja nicht: Reißt alles weg und verschwindet!", sagt Martin Prikoszovich, Pressesprecher der NÖVOG. Über Vermittlung von Verkehrslandesrat Karl Wilfing (VP) hat die Stadtgemeinde den Schuppen und das Areal vor zwei Jahren gepachtet. "Für eine zweijährige Überbrückungszeit, in der sich der Verein neu aufstellt", sagt Bürgermeister Werner Krammer (VP). Jetzt ist die Frist abgelaufen und über den Grund bestimmt wieder die NÖVOG. "Der Verein hat die Frist ungenutzt verstreichen lassen", behauptet Prikoszovich, "wir haben zwei Jahre lang kein Konzept erhalten. Irgendwann ist die Geduld erschöpft."

Nykodem kommt bei dem Vorwurf die Galle hoch, zwei Jahre untätig geblieben zu sein: "Wir hatten Zusagen für ein Eisenbahnmuseum in Ybbsitz. Wir verließen uns darauf. Als Dank ließ man die Gleise auch dorthin herausreißen."

Krammer regt an, dass der "Club 598" seine Yv.2-Lok – Eisenbahnfreunde schätzen den Wert des letzten fahrtüchtigen Exemplars der Baureihe auf eine Million Euro – in die Museumsfahrten auf der Bergstrecke Kienberg nach Göstling/Ybbs einbringen soll. Ein Nostalgiebetrieb in Waidhofen hat nämlich auch aus einem anderen Grund immer weniger Sinn. Krammer möchte den Betrieb der Citybahn vom Hauptbahnhof bis nach Kreilhof verkürzen: "Dort herrscht Frequenz, wir könnten den Takt verdichten." Im Gegenzug würden in Gstadt Betriebsgründe frei, die die Stadt dringend für Firmenansiedlungen brauche.

Quelle: http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/Ybbstalbahn-Club-598-muss-Gelaende-beim-Waidhofner-Bahnhof-raeumen;art68,2705274 / 13.10.2017

Club 760 aktuell - 26.7.2017 - SKGLB 22

Zu dieser Lokomotive wird es eine Sonderbroschüre geben. Mehr Information unter http://www.rmg-verlag.at/publikation-schmalspur-dampflokomotiven.htm

Liebe Mitglieder, liebe Freunde!
Möchte Euch die Sensation der Woche näher bringen -
die Heimkehr und Abladung am Donnerstag, den 22. Juni 2017 der einstigen Heeresfeldbahn und SKGLB 22 Lokomotive und "Seidensticker Lok Aquarius C". (Die Tafel wird Geschichte und ehest abmontiert...)

Die weiteren Details der Abladung in Zell am See - Tischlerhäusl usw. werden damit "ungefiltert" von Walter STRAMITZER weiter geleitet. Die Lok bekommt in den kommenden Monaten in der PLB- Werkstätte eine Revision samt Überprüfung des Dampfkessels durch den TÜV Kesselinspektor, (wieder) eine Vakuumbremse für den Zug und eine Anpassung der Kupplungshöhe an die „österreichische“ Norm – und was halt sonst noch ansteht. Der erste Eindruck vom Zustand der Lok ist „sehr gut gepflegt und bestens in Schuss“! Das Foto von Walter STRAMITZER zeigt die Abladung vom bekannten Spezialtransporter der PRESSNITZTALBAHN am 22.6. in Zell am See - Tischlerhäusl.

Habt auch ihr viel Freude mit dem wunderschönen historischen und einzigem ex. Heeresfeldbahn "Fünfkuppler"!!
Damit ist das Beschaffungsprogramm an Lokomotiven und Waggon in diesem Jahr abgeschlossen. Jetzt geht es einfach um die ERHALTUNG für die Zukunft.

Mit besten Grüßen Euer/Ihr Schriftführer Ing Friedrich HAFTEL

Quelle: Club 760/26.06.2017

GMUNDEN. Letztes Frachtendepot zwischen Gmunden und Budweis soll einem Bauprojekt weichen.

Als zwischen Gmunden und Budweis die Pferdeeisenbahnlinie entstand (1827–1835), wurde Gmundens erster Bahnhof in der Annastraße errichtet – und daneben zwei Remisen, die auch als Frachtendepots genutzt wurden. Der Bahnhof steht unter Denkmalschutz, die Remisen aber nicht.
Die Besitzerin der alten Schuppen will das rund 7000 Quadratmeter große Areal jetzt verkaufen und steht mit mehreren Interessenten in Kontakt. Diese möchten hier Wohnungen errichten.
Denkmalpfleger und Freunde der Pferdeeisenbahn – immerhin die älteste Bahnlinie auf dem Kontinent – sind entsetzt. "Historische Relikte verschwinden, und keiner sagt etwas", ärgert sich Heinz Schludermann vom Verein Pferdeeisenbahn. Und auch Manfred Reingruber, VP-Gemeinderat und Gmundens Experte für die Pferdeeisenbahn, ist frustriert. "Das tut mir richtig weh", sagt er. "Das Doppelgebäude ist das letzte erhaltene Frachtendepot entlang der gesamten Strecke von Gmunden nach Budweis."
Durch die Schuppen verliefen einst drei Schienenpaare. Hier wurden die Waggons mit bis zu vier Tonnen Fracht beladen. Hier warteten die Fuhrwerker auch aufeinander, um im Konvoi in Richtung Linz zu fahren. "Es wurde immer in Gruppen gefahren, damit das Passieren des Gegenverkehrs besser organisiert werden konnte", so Schludermann.

Stadt hat keine Handhabe
Im Rathaus ist man über die Bauabsichten in der Annastraße unterrichtet, kann auf die Historizität der vom Abriss bedrohten Gebäude aber keine Rücksicht nehmen. "Sie stehen nicht unter Denkmalschutz, deshalb haben die Besitzer das Recht, sie abzureißen", sagt VP-Bürgermeister Stefan Krapf. "Unsere Aufgabe ist es nur, die baurechtliche Genehmigung für neue Wohnbauten zu erteilen, und da werden wir streng nach Gesetz vorgehen und uns am Gestaltungsbeirats orientieren." Auch dieser hat allerdings nichts mitzureden, was den Abriss der historischen Gebäude betrifft.
"Der Fehler passierte, als das alte Bahnhofsgebäude (in der Zeit von Bürgermeister Heinz Köppl, Anm. d. Red.) unter Denkmalschutz gestellt wurde", sagt Manfred Reingruber. "Damals hätte sich die Stadtgemeinde dafür einsetzen müssen, dass auch das Frachtendepot unter Schutz gestellt wird. Doch Gmunden gab damals nicht einmal eine Stellungnahme ab."

Quelle: Nachrichten.at

Zillertal- und Stubaitalbahn fahren vorne mit
Zillertal- und Stubaitalbahn fahren vorne mit

Die beiden Tiroler Regionalbahnen Zillertal- und Stubaitalbahn haben im vergangenen Jahr den österreichweit stärksten Zuwachs an Fahrgästen zu verzeichnen gehabt. Das berichtete der Verkehrsclub Österreich in seiner neuesten Erhebnung.


Den stärksten Fahrgastzuwachs aller privaten Regionalbahnen gab es auf der Zillertalbahn mit plus 11,3 Prozent auf 2,44 Millionen Fahrgästen sowie auf der Stubaitalbahn mit plus 9,8 Prozent auf 1,37 Millionen Fahrgäste, so der Verkehrsclub Österreich (VCÖ).

Rang vier im Österreichvergleich

Was die Gesamtfahrgastanzahl betrifft, belegen die Tiroler damit Rang vier im Österreichvergleich. Fast vier Millionen Menschen nützten 2016 die beiden Tiroler Regionalbahnen. Die Zillertalbahn dürfte sich über die gestiegenen Fahrgastzahlen freuen. Letztes Jahr konnte nach einer längeren Durststrecke wieder eine positive Jahresbilanz präsentiert werden - mehr dazu in Wieder schwarze Zahlen bei Zillertalbahn.

Der VCÖ forderte außerdem, das Angebot der Regionalbahnen weiter zu verbessern. In Zeiten wachsender Arbeitszeitflexibilisierung würden sie immer wichtiger werden.

ORF ON: http://tirol.orf.at/news/stories/2841204/
Spatenstich für "Alpenbahnhof neu"

Spatenstich für "Alpenbahnhof neu"

Am Alpenbahnhof in St. Pölten entsteht eine neue Betriebsstätte und ein neuer Bahnhof für die Mariazellerbahn. Der Spatenstich für das Projekt fand am Mittwoch statt. In den Neubau werden 15 Millionen Euro investiert.

Derzeit befinden sich am Alpenbahnhof St. Pölten Betriebsgebäude, Werkstätten und ein Personalgebäude der Mariazellerbahn, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Zudem sind die Gebäude in einem sanierungsbedürften Zustand bei zugleich hohen Betriebskosten. Neben einer neuen Werkstätte werden auch Verschubmöglichkeiten, eine Waschanlage und eine Lackiererei gebaut.

Alpenbahnhof wird zum NÖVOG-Standort
Darüber hinaus zieht die Niederösterreichische Verkehrsorganisations Gesellschaft (NÖVOG) ihre bisher drei über die Stadt verstreuten Büroräumlichkeiten am Alpenbahnhof zusammen. "Dadurch können die teuren Einmietungen in der Stadt künftig vermieden werden, das soll Kosten sparen", so NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl.

In die Mariazellerbahn wurden 150 Millionen Euro investiert. "Die Fahrgastrekorde der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass sich unsere Investitionen gelohnt haben. Seit der Übernahme der Bahnstrecken durch die NÖVOG haben wir über 150 Millionen Euro in die Mariazellerbahn investiert. Mit dem jetzt erfolgten Spatenstich setzen wir den Schlussstein in der Modernisierung der Mariazellerbahn und der NÖVOG", bekräftige der für Gesamtverkehrsangelegenheiten zuständige Karl Wilfing (ÖVP).

Das Ziel ist ein Eisenbahncluster St.Pölten
"Mit dem ÖBB-Bildungscampus, mit dem die Ausbildung aller Eisenbahnberufe für ganz Österreich hier in der Landeshauptstadt konzentriert wird, und dem Studienangebot an der Fachhochschule entwickelt sich St. Pölten zu einem Zentrum für Eisenbahntechnologie. Die Betriebsstätte Alpenbahnhof der NÖVOG ist ein wichtiger Baustein zur Verwirklichung des Eisenbahnclusters in St. Pölten", erklärte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ).

Ab sofort werden die notwendigen Abrissarbeiten durchgeführt, auch die Um- und Neubauarbeiten werden in Kürze beginnen. Die neue Betriebsstätte soll im Herbst 2018 fertig sein. Durch das neue Projekt sollen 200 neue Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt entstehen.

Quelle: http://noe.orf.at/news/stories/2840831/

Waldviertelbahn steuert touristische Kleinode entlang der Strecke an

Die Waldviertelbahn der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) nimmt touristische Kleinode entlang ihrer beiden von Gmünd ausgehenden Strecken genauer ins Visier. Mit Beginn der am 1. Mai 2017 startenden Saison setzt man verstärkt auf die Kooperation von Bahnfahrt und attraktiven touristischen Zielen. Das hat der NÖ Wirtschaftspressedienst aus dem neuen Fahrplan der Waldviertelbahn herausgelesen.

Am Südast zwischen Gmünd und Groß Gerungs lässt sich ein Ausflug mit der Waldviertlebahn bequem mit einem Besuch der Bisonranch in Langschlag verbinden. Die Bisonweide liegt nur 15 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Am Nordast zwischen Gmünd und Litschau lädt der Glasschaugarten der Firma Apfelthaler in Alt Nagelberg zu einem Spaziergang ein. Das Areal liegt unmittelbar neben dem Bahnhof und kann daher auch beim Halt der Züge besichtigt werden.

Bereits seit vielen Jahren eingespielt ist die Kooperation mit dem Schwammerlschnitzer Walter Kapeller, der seine Holzkunstwerke am Bahnhof Steinbach-Groß Pertholz ausstellt. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Groß Gerungs ist am Bahnhof Groß Gerungs ein Themenweg entstanden, der sich mit der abwechslungsreichen Geschichte der Waldviertelbahn beschäftigt. Der Waldviertler Karpfen steht im Mittelpunkt eines eigenen Sonderzuges, der Ende September zum Abfischfest nach Schönau bei Litschau dampfen wird. Und als passende Ergänzung zu den Fahrten zum Weitraer Advent wird die Waldviertelbahn heuer erstmals auch Sonderzüge zum Weihnachtsmarkt in Brand führen.

Auch das erst im Jahr 2014 mit einem Investitionsvolumen von 8,5 Millionen Euro neu errichtete Betriebszentrum der Waldviertelbahn in Gmünd öffnet in der Saison 2017 seine Pforten für Besucher. Von Juni bis September wird jeweils am ersten Samstag im Monat eine Entdeckertour mit Bahnhofsführung angeboten, mit der man einen Blick hinter die Kulissen der Tourismusbahn werfen kann. (haw)

www.noevog.at/waldviertelbahn <http://www.noevog.at/waldviertelbahn>

Quelle: Niederösterreichischer Pressedienst/ 23.04.2017

Achenseebahn: Keine öffentliche Förderung mehr

JENBACH (fh). Einen Eisenbahn- und Busbetrieb gewinnbringend bzw. kostendeckend zu betreiben ist in Zeiten wie diesen eine regelrechte Meisterleistung. Alleine die Kosten für die Erhaltung der Infrastruktur sind horrend und dann wäre da noch das Personal. Die politischen Entscheidungsträger wissen das und es wird Geld vom Steuerzahler zugeschossen um den Betrieb aufrecht zu erhalten bzw. den öffentlichen Verkehr zu fördern. Im Falle der Zillertalbahn z.B. werden 70 % des Budgets über das sogenannte Mittelfristige Investitionsprogramm, bezahlt von Bund, Land, den Gemeinden des Zillertales sowie der Marktgemeinde Jenbach, bezahlt. Auf fünf Jahre gerechnet bekommt die Zillertalbahn über das MIP (Mittelfristige Investitionsprogramm) 15 Millionen Euro. Das alte MIP läuft im Jahr 2019 aus und die Verhandlungen für das neue stehen noch ganz am Anfang. "Für das neue MIP gibt es nun die ersten Vorgespräche. Es handelt sich hier um Investitionen in die Infrastruktur der Zillertalbahn. Aus diesem Fördertopf werden alle Bahnen in Österreich bedient mit Ausnahme der Achenseebahn da es sich bei selbiger um eine rein touristische Einrichtung handelt", so ZVB-Vorstand Wolfgang Stöhr.


Achenseebahn geht leer aus

Für das neue MIP, welches 2019 verhandelt wird, darf sich die Zillertalbahn also über die gesamten 15 Millionen Euro freuen denn die Achenseebahn, welche früher 3,5 Millionen von den 15 Mio. bekommen hat, ging diesmal leer aus. Bei einer Verhandlung am Landesgericht Innsbruck rund um die Entlassung des ehemaligen Achenseebahn-Vorstandes Marchi kam dies ebenfalls zur Sprache. Auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion bei der Verkehrsabteilung des Landes erklärt ein Beamter: "Beim MIP handelt es sich um einen Vertrag mit dem Bund nach dem Privatbahngesetz. Die Achenseebahn ist eine rein touristische Einrichtung und wird daher nicht gefördert."
In diesem Zusammenhang ist höchst interessant, dass die Achenseebahn seit den 1980er Jahren immer Zuschüsse aus dem MIP bekommen hat und der Geldhahn nun plötzlich abgedreht wurde. Die Achenseebahn ist somit die einizige Privatbahn in ganz Österreich die ohne öffentliche Zuschüsse für die Infrastruktur fährt. Zum Beispiel ist die Gleisanlage der Achenseebahn satte 125 Jahre alt und wäre längst sanierungsbedürftig. Im Privatbahngesetz steht außerdem, dass ein förderungswürdige Bahn leistungsfähig sein muss - was bei der Achenseebahn außer Zweifel stehen dürfte.
Warum genau die Achenseebahn kein Geld mehr bekommt ist weder von Beamten des Landes noch von Politikern zu erfahren. Es liegt zumindest die Vermutung nahe, dass der teils hässliche Prozess im Zusammenhang mit Ex-Vorstand Marchi hier eine Rolle spielt und es bei der Geldvergabe hier auch um persönliche Befindlichkeiten geht.

Die Achenseebahn ist mittlerweile auf einem guten Weg, arbeitet an technischen Neuerungen und ist im Begriff eine eigene Busflotte ins Leben zu rufen.


Schwazer Bezirksblatt/Mein Bezirk:  https://www.meinbezirk.at/schwaz/lokales/achenseebahn-keine-oeffentliche-foerderung-mehr-d2070687.html

Quelle: Meinbezirk.at/ 05.04.2017
Steht das SKGLB-Museum vor dem Aus? / Geklärt!

Nach langen Verhandlungen konnte man eine Einigung für alle Parteien finden.

Zitat:

Steht das SKGLB-Museum vor dem Aus?

Nachdem wie bekannt wurde, will die Marktgemeinde Mondsee in der zum Eingang des Museums liegenden Grünfläche ein Gebäude errichten zum Zwecke (Titel „Modellbahn-Ausstellung“). Das denkmalgeschützte SKGLB-Gebäude wird dadurch, der Blick für immer zerstört. Obwohl die Marktgemeinde Mondsee an der Nordseite/Abgrenzung zur Bundesstraße auch Platz und Grund dafür hätte, will man wegen dem angrenzenden nun errichteten Scatterparkanlage, dieses Gebäude dort verhindern. Der Hauptanziehungspunkt ist seit nun 20 Jahren das SKGLB-Museum. Mit der Errichtung des neuen Gebäudes verliert dies seine Wirkung, wenn der Anblick zerstört ist.
Dazu kommt noch, dass bei einen Besuch das Interesse an dem Museum liegt und deren Geschichte. Die Modellbahn würde nur eine Untergeordnete Rolle spielen. Wie man erfahren hat in Bad Ischl durch Personen, gibt es leider kein Einlenken der Politik in Mondsee. Die Politik in Mondsee sollte dieses Vorhaben noch einmal überdenken, da wenn man das trotz alledem machen wolle, die Ausstellungsstücke im SKGLB Museum entfernt werden (Privateigentum). Ist dies Tourismusfördernd? (FST)

Quelle: Privatpersonen/ 27.03.2017

Murtelbahn Info!

"Damit der Loks der Dampf nicht ausgeht" lautet der Titel in den Lungauer Nachrichten. Wie es da weitergeht bedarf noch einer Klärung. Info Hier!

Quelle: Lungauer Nachrichten / 02.03.2017

Größte Maschine Europas erneuerte Gleise

Größte Maschine Europas erneuerte Gleise

Die Gleise der Wachaubahn sind zwischen Aggsbach und Spitz (beide Bezirk Krems) in nur vier Tagen rundum erneuert worden. Das machte die wahrscheinlich größte Gleisbaumaschine Europas, die RU 800, möglich.

Die Gleisbaumaschine RU 800 ist 177 Meter lang, 650 Tonnen schwer, hat acht Motoren und 5.000 PS. Die Maschine arbeitet vollautomatisch. "Die Maschine ist auf der Welt einzigartig, denn sie kann in einem Arbeitsprozess die Schwellen ausbauen, die Schwellen wieder einbauen und die Bettung reinigen", erklärte Michael Krueger von der Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG).

Konkret funktioniert die Maschine so: Die alten Schienen werden am "Bug" des Zuges gelöst. Die Schwellen werden aus dem Boden gehoben und der Schotter wird aufgenommen. Über Fließbänder und Siebanlagen wird der Schotter dann gereinigt, mit neuem Schotter vermengt und wieder auf die Bahntrasse geschüttet. In der Mitte der Maschine werden neue Schwellen gelegt, verschraubt und neue Schienen platziert. Am Heck des Schienenfahrzeuges bringen Richtanlagen die Schienen auf die gewünschte Spurbreite.

Maschine verkürzt Bauzeit
"Durch den Einsatz der Maschine können mehrere Arbeitsschritte in einem erledigt werden. Das verkürzt die Bauzeit enorm und führt auch zu Einsparungen bei Baustellen- und Bauüberwachungskosten", erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl. Verkehrslandesrat Karl Wilfing (ÖVP) sagt: "Wir wollen unseren Fahrgästen eine moderne Strecke und größtmöglichen Komfort bieten. Daher haben wir die notwendigen Erneuerungen mit der größten Gleisbaumaschine kosten- und zeiteffizient umgesetzt."

Die Gleisbaumaschine kann 200 Meter Gleise in einer Stunde rundum erneuern. So war es möglich die Wachaubahn-Strecke von fast fünf Kilometern zwischen Aggsbach und Spitz in nur vier Tagen zu modernisieren. Insgesamt wurden 2.200 Tonnen in Form von Betonschwellen, 6.000 Tonnen Schotter und 600 Tonnen Schienen erneuert.

2,5 Millionen Euro investiert
Die NÖVOG investierte in die umfangreiche Modernisierung 2,5 Millionen Euro. Eine notwendige Investition, erklärt Michael Krueger von der NÖVOG: "Weil wir hier einen Oberbau haben, der in die Jahre gekommen ist. Man muss dazu sagen die Strecke ist 1909 eröffnet worden, 1959 ist sie saniert worden und nun haben wir das Jahr 2017 und es steht eine Sanierung der Gleisanlage an. Diese Schwellen, die hier liegen, sind genauso alt wie ich."

Für die Strecke bis Emmersdorf gibt es von Seiten der NÖVOG ebenfalls bereits Pläne die Gleise zu erneuern. Derzeit ist noch nicht klar, ob die Modernisierung auch einen Einfluss auf die Intervalle der Wachaubahn haben wird. Der Saisonstart der Wachaubahn ist für Mitte April geplant.

Quelle: ORF - NOE / 08.03.2017

Sonderausstellung 2017 , Zwischen Salzburg  und Bad Ischl
Sonderausstellung 2017 , Zwischen Salzburg  und Bad Ischl / Bad Ischl
Zwischen Salzburg  und Bad Ischl, 60 Jahre Ende der Salzkammergut-Lokalbahn  - Erinnerungen
19. Mai bis 30. Oktober, Museum der Stadt Bad Ischl 
Öffnungszeiten:
Mittwoch 14 – 19 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr, Feiertage 10 – 17Uhr

MGBahn bestellt neue Lokomotiven-Flotte bei Stadler

Stadler entwickelt, baut und liefert sieben Lokomotiven an die Matterhorn Gotthard Bahn (MGBahn). Der Auftrag umfasst zwei elektrische Rangierloks und eine dieselelektrische Rangierlok mit reinem Adhäsionsantrieb sowie vier dieselelektrische Lokomotiven mit Zahnrad- und Adhäsionsantrieb für den Einsatz bei Infrastrukturarbeiten. Das Vertragsvolumen beläuft sich auf über 23 Millionen Schweizer Franken. Die Neubeschaffung führt zu einer Homogenisierung der MGBahn-Flotte und einer erheblichen Reduktion der Lärm- und Abgasemissionen.


Fernando Lehner, Unternehmensleiter der MGBahn, und Peter Jenelten, Executive Vice President Marketing & Sales von Stadler, haben in Brig den Vertrag für die Lieferung von sieben Lokomotiven unterschrieben. Der Vertrag zwischen der MGBahn und Stadler umfasst die Lieferung von drei Rangierlokomotiven, davon zwei mit elektrischem Antrieb (Typ Tea 2/2) und eine mit dieselelektrischem Antrieb (Typ Gm 2/2) sowie vier dieselelektrische Zahnrad- und Adhäsions-Lokomotiven (Typ HGm 2/2) für den Einsatz bei Infrastruktur- und Gleisbauarbeiten. Das Auftragsvolumen beläuft sich inklusive Reservematerial auf insgesamt über 23 Millionen Schweizer Franken.

Die neuen elektrischen Rangierlokomotiven ersetzen bestehende, in die Jahre gekommene Diesellokomotiven und sorgen so für umweltfreundlichen Rangierbetrieb. Bei den Zahnrad-Infraloks handelt es sich um Neubeschaffungen. Sie werden einerseits den höheren Bedarf der MGBahn bei den laufenden Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur abdecken, aber auch die bisher bei Infrastrukturbauten eingesetzten Triebfahrzeuge entlasten, die eigentlich hauptsächlich für den Personenverkehr bestimmt sind.

Das technische Konzept der neuen Kleinlok-Familie bietet der MGBahn einen optimalen Betrieb der Fahrzeuge. Alle drei Lok-Typen verfügen über die gleiche Kabine, die gleiche Traktions- und Leittechnikstruktur, die gleichen Steuerungselemente und die gleiche Bedienphilosophie. Die Subsysteme in den Apparateschränken sind benutzer- und unterhaltsfreundlich eingebaut – teilweise auf Auszugsschienen und mit Zugangs-Klappen.

Die sieben Meterspur-Lokomotiven sind allesamt 8.37 m lang und 2.65 m breit. Die Höhe variiert je nach Antriebskonzept. Das einheitliche Fahrzeugkonzept ergibt trotz drei Loktypen viele Gleichteile. Die Loks verfügen über eine leistungsfähige Traktionsausrüstung von ABB mit einem im Vorbau angeordneten Doppelblock-Stromrichter. Die Elektro-Rangierloks besitzen als Besonderheiten einen zusätzlichen Batterieantrieb für nicht elektrifizierte Gleise, eine Funkfernsteuerung sowie drei aus der Kabine bedienbare Kupplungssysteme für die diversen Typen von zu rangierenden Fahrzeugen. Die Fahrzeuge mit dieselelektrischem Antrieb  verfügen über einen umweltfreundlichen Dieselmotor von Mercedes mit Abgasstufe Euro-lll-B. Die Zahnrad-Infraloks können auch die Streckenabschnitte in der Schöllenen und auf der Gornergrat Bahn befahren.

Quelle: Stadler / 07.01.2017
Rückkehr der „IronLady“ - SKGLB LOK 22 nach Salzburg

Die Lokomotive SKGLB 22 kehrt nach Salzburg zurück. Dies ist heute in der Salzburger Kronen Zeitung zu lesen.

Hier der Artikel!

Quelle: Kronenzeitung / 15.12.2016

Rückkehr der „IronLady“ - SKGLB LOK 22
Liebe Eisenbahnfreunde!

Wir brauchen die Hilfe der Eisenbahnfans. (Club 760)
Sollte jemand Sponsoren kennen die das Projekt unterstützen können bzw. Sponsoren/Firmen kennen, bitte ein E-Mail an folgende Personen: Club 760 z.H.: Herr Zopf info@club760.at oder an die RMG info@rmg-verlag.at . Die RMG wird die Meldungen an Herrn Zopf weiterleiten. Die 100.000 Euro wären auf je 4 x a 25.000 Euro zu bezahlen. Im ersten Schritt wäre es schön, wenn wir 50.000 Euro zusammen bringen würden, da das Zeitfenster der Kaufoption nur mehr bis Ende Oktober möglich wäre. Es ist sehr viel Geld, jedoch wäre es schön, die letzte betriebsfähige Maschine wieder auf österreichischen Schmalspurgleisen zu haben. Wenn man den Betrag sieht, ist die Maschine günstig. Sollte es zu einem Kauf kommen, haben auch wir von der RMG eine Idee bereits dazu. Mehr jedoch bei einem Kauf der Maschine. Wer kann sich beteiligen? Jeder! Vom Eisenbahnfreund bis zum Investor ect.
Ich würde mich freuen, wenn wir die letzte SKGLB Maschine nach Österreich holen.

Info Kronenzeitung HIER

Quelle: RMG/ 24.09.2016

 
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